Warum schrumpeln beim Baden nur die Handinnenflächen?

Maja meint:
Die Haut schrumpelt beim Baden, weil Wasser in die Hornhaut eindringt. Diese oberste Schicht der Haut besteht aus abgestorbenen und entwässerten Zellen. Andere Zellinhaltsstoffe, wie zum Beispiel Salze, sind in diesen Zellen aber noch vorhanden - und genau hier liegt das Geheimnis der "Schrumpelhaut": Die Salzkonzentration in den Zellen ist höher als im Bade- oder auch im Spülwasser. Es besteht also ein Konzentrationsunterschied. Und der wird in allen natürlichen Systemen - wenn möglich - ausgeglichen. Die Salzteilchen können aber nicht von den Zellen nach außen ins Badewasser, weil sie zu groß sind. So versucht also das Wasser den Konzentrationsausgleich herbeizuführen und dringt in die Zellen ein. Dieses Prinzip heißt Osmose. Dabei quellen die Zellen auf. Dieses Mehr" an Haut beansprucht Platz und schlägt Wellen. Die Schrumpelhaut entsteht insbesondere da, wo die Hornhaut sehr dick ist; nämlich an den Hand- und Fußinnenflächen. Einige Experten sagen, dass das Wasser an diesen Stellen besonders gut eindringen kann, weil es an den Hand- und Fußinnenflächen keine Talgdrüsen gibt, die einen schützenden Fettfilm bilden könnten. Aber keine Sorge: Nach dem Baden verschwindet die Schrumpelhaut wieder; sobald das Wasser verdunstet ist. Unser Tipp: Wenn Sie nach dem Baden Ihre Haut eincremen, warten Sie ein bisschen. Das Wasser bleibt sonst länger in der Haut.
Annekathrin meint:

Der Körper hat eine eingebaute Uhr, die ihm sagt, wann das Wasser dem Körper schaden würde. und an die Hände schaut man halt ständig.

Ulf meint:

Ein Relikt aus der Zeit, als wir noch im Wasser lebten - Schwimmhäute!

Dr. Arensmeier, Hautärztin weiß dazu:

Der Grund ist die Hornschicht auf Haut, die ist an Hand und Fußsohlen besonders dick, da die die meiste Abreibungen haben. Bei Wasser quillt die Hornhaut dann auf und wird wellig. Die Hornhaut an anderen Stellen ist dafür einfach nicht dick genu.