Stimmt es, dass Hausstaubmilben in der Kühltruhe sterben?

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Ich habe eine Theorie! >>
FoA-Team weiß dazu:

Ungefähr 150 verschiedene Artren von Hausstaubmilben wurden bislang gezählt.
Die unliebsamen Mitbewohner liegen mit uns im Bett und ernähren sich von unseren Hautschuppen, welche zuvor jedoch noch von einer bestimmten Schimmelart vorverdaut werden müssen. Während des Schlafes scheidet ein Mensch etwa 300 bis 400 ml Wasser aus. Darum ist es im Bett warm und feucht - so wie es die Hausstaubmilbe gerne mag.
Klingt nicht sehr angenehm. Etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden denn auch unter einer Hausstaubmilbenallergie. Ihr Immunsystem reagiert auf die Eiweiße im Kot der Tierchen. Ekzeme, Augenentzündungen, Schnupfen und Husten sind die Folge.

Kein Wunder, dass es einen großen Markt für Gegenmittel gibt. In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder der Rat auf, Bettwäsche oder Plüschtiere ins Gefrierfach zu geben, um die Spinnentierchen zu töten.
Tatsächlich vertragen die Milben die Kälte nicht und sterben, wenn die Körpertemperatur auf -18° Celsius sinkt.
Um sicher zu gehen, dass die Tierchen auch wirklich alle tot sind, sollte man die Textilien für 48 Stunden ins Gefrierfach legen. Anschließend sollten diese gewaschen werden, um Milben und deren Kot zu entfernen.

Ganz los wird man die Hausstaubmilben dadurch jedoch nicht. Das Bettzeug sollte regelmäßig gelüftet werden – am besten in der Sonne. Denn hohe Temperaturen und Trockenheit vertragen sie nicht. Um seine Bettwäsche ganz milbenfrei zu bekommen, reicht ein normaler Waschgang bei 60° nicht aus – am Besten gibt man ein milbentötendes Mittel mit in den Waschgang. Ganz los wird man sie eigentlich nie. Darum sollte man immer auf ein trockenes Raumklima achten und Betten, Textilien und Teppiche regelmäßig gründlich reinigen.