Stimmt es, dass Rhabarber eine abführende Wirkung hat?

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FoA-Team weiß dazu:

Rhabarber hat tatsächlich eine abführende Wirkung und wird sogar als Arzneipflanze verwendet. Für die abführende Wirkung ist der Inhaltsstoff „Anthrachinon“ verantwortlich.


Dieser ist zwar auch im sogenannten Gemüse-Rhabarber (Rheum rhabarbarum) vorhanden, aus dessen Blattstielen beispielsweise Kompott hergestellt wird, aber für die Anwendung als Abführmittel wird sein Verwandter, der sogenannte Medizinrhabarber (Rheum palmatum) eingesetzt. Bei der Herstellung von medizinisch wirksamen Substanzen wird der Wurzelstock, nicht die Stängel, des Medizinrhabarbers verwendet.

In niedriger Dosierung wirkt Rhabarber auch leicht stopfend und wird auch zur Behandlung von Durchfall verwendet. Die Rhabarber-Wurzel wird in der chinesischen Medizin seit mehr als 4000 Jahren eingesetzt. Ursprünglich stammt der Rhabarber aus der Himalaya-Region und kam über Russland schließlich nach Europa, wo er seit dem 18. Jahrhundert angebaut wird.