Warum regnet es immer nur dann, wenn ich keinen Schirm mithabe (und umgekehrt)?

In Deutschland regnet es ja bekanntermaßen nicht gerade selten, so dass man praktisch täglich vor der Frage steht "Regenschirm mitnehmen oder nicht?" Eigentlich dumm sich  diese Frage überhaupt zu stellen, denn nimmt man einen mit und gibt sich damit als Wetterpessimist und Weichei ("Wir sind doch nicht aus Zucker!") zu erkennen, regnet es garantiert nicht - Deutschland würde zur Wüste werden, hätte man immer einen mit dabei.

Lässt man den Regenschirm also entsprechend zu Hause, wo die Sonne doch scheint und die Wettervorhersage nichts von regen gesagt hat, fängt es schon nach kürzester Zeit erst leicht an zu tröpfeln und mausert sich dann zu einem handfesten Gewitter oder aber Dauerregen. Na toll...

Bisher hat noch niemand eine Antwort gefunden.
Ich habe eine Theorie! >>
Sandra Krieger, cityweb - 6. 10. 1998 weiß dazu:
Ein Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach: "Die These, dass es eigentlich nie regnet, wenn man einen Schirm dabei hat, stimmt nicht so ganz. Ich habe zum Beispiel bei jedem Wetter einen Schirm dabei. Er liegt im Handschuhfach meines Autos, damit er nicht nass wird und somit eine höhere Lebenserwartung hat. Es regnet eigentlich selten, wenn man einen Schirm dabei hat. Dies liegt daran, dass viele den Wetterbericht nicht völlig richtig interpretieren. Wenn zum Beispiel vorhergesagt wird, dass es bewölkt ist, wird daraus schon Niederschlag abgeleitet. Wenn für die kommende Nacht Regen angesagt ist, so kommen manche mit der Sommerzeit in Schwierigkeiten. Betroffen sind besonders Menschen, die vor kurzem aus Urlaubsländern mit einer großen Zeitverschiebung zurückgekehrt sind. Außerdem gilt es als besonders schick und extravagant, auch bei schönem Wetter, einen Schirm spazieren zu tragen. Diese Sitte kommt aus Großbritannien. Auf die Berichte des Deutschen Wetterdienstes ist übrigens immer Verlass. Seltene Irrtümer beruhen lediglich darauf, dass wir uns wegen Stresses im Datum geirrt haben."