Warum ist es nie besetzt, wenn man sich verwählt hat?

Ständig ist es besetzt, wenn man irgendwo anruft! Hat man dann 10 Sek. später ein Freizeichen, geht keiner oder nur der Anrufbeantworter dran... verdammt! Verwählt man sich aber, aus Dummheit, fehlender Feinmotorik oder weil einem ein Trottel die falsche Nummer gegeben hat, geht immer einer dran Peter Müller, Horst Krapke oder sonst wer, besetzt ist dann natürlich nicht...
Anonymous meint:
Ist es doch - bloß, wenn einem das Besetztzeichen entgegentutet, verbucht man den missglückten Anruf als "besetzt" und nicht als "verwählt"
Beagel meint:
Weil die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer ist, dass die falsche Rufnummer auch wirklich existiert. Zahlendreher passieren eher nicht am Anfang der Nummer. Den Anfang merkt man sich meist gut, da er typisch für die Wohngegend des Teilnehmers ist. Die ersten Ziffern entscheiden über die Vermittlungsstelle und den Rufnummernblock. Sind diese gültig (also gleich anderer existierender Nummern), so hat man höchstwahrscheinlich mit fast jeder danach gewählten Zahlenkombination "Glück" und landet an einem existierenden Anschluss. Verwählt man sich allerdings am Anfang (was ja seltener der Fall ist) oder gar bei der Vorwahl (Ferngespräche), so ist die Chance sehr groß, auch eine Fehleransage oder ein Besetzt zu erhalten. Wobei das Besetzzeichen heutzutage eher untypisch für diese Situation ist, denn bei modernen Fernmeldeämtern nutzt man Bandansagen und keine "Rufsignalmaschine" mehr.
Discofox meint:
Weil wenn man sich verwählt und am anderen Ende der Leitung keiner rangeht, wird einem kaum auffallen dass das die falsche Nummer war. Also vielleicht sind 98% von allen besetzten Leitungen sowieso die falschen Nummern - man merkt's nur nicht.
Fabian meint:
Wenn man sich verwählt hat und es dann besetzt ist, merkt man gar nicht dass man sich verwählt hat.
17091999 meint:
Vielleicht ist ja besetzt? Denn ... WENN besetzt ist, würdest du doch gar nicht merken, dass du dich verwählt hast ;-)
Nico Steinbach meint:
Es fällt nur nicht auf, dass man sich verwählt hat, da ja niemand falsches rangeht. Und wenn man dann später noch mal anruft, verwählt man sich vielleicht nicht mehr. Fragen sie also immer nach, ob telefoniert wurde, wenn mal wieder besetzt ist...
Kundebetreuung der Telekom weiß dazu:
Wenn Sie eine Rufnummer wählen die nicht vergeben ist, also technisch nicht existiert, erhalten Sie die Ansage: - Kein Anschluss unter dieser Nummer - Wenn Sie dagegen eine Rufnummer wählen (auch wenn dies unbeabsichtigt geschieht), zu der ein Kunde existiert, wird dies verständlicherweise als Verbindungswunsch erkannt und auch eine entsprechende Verbindung aufgebaut. Ein Besetzzeichen erhalten Sie dann nur noch, wenn der angerufene auch tatsächlich besetzt ist (also gerade selbst telefoniert). Der Grund hierfür ist folgender: Es gibt für unsere technischen Einrichtungen ganz einfach keine Möglichkeit zu erkennen, ob Sie die richtige Rufnummer gewählt oder sich verwählt haben. Wir müssen uns hier auf die Eingaben (gewählte Ziffern) unserer Kunden verlassen.