Anonymous meint:
Ein Ast war in früheren Zeiten gleichbedeutend mit einem Buckel. Wer sich ausschütten wollte vor Lachen, pflegte dabei seine Schultern hochzuziehen, er krümmte sich förmlich, ja man konnte ihm geradezu einen Ast, eben einen Buckel andichten.
Oliver Kilb meint:
Zur Redensart "sich einen Ast lachen" habe ich eine andere Erklärung, die von meinem in solchen Dingen immer recht versierten Lateinlehrer stammt. Nach seiner Überzeugung existierte im Mittelalter ein sehr egozentrischer Landesfürst, der es (wohl da er ein sehr humorloser Mensch war) bei Todesstrafe verbot, in seiner Anwesenheit zu lachen. Die Hinrichtungsmethode war das - Erhängen am Baum.