Warum haben Flaschen immer eine Inhalt von 0,33l, obwohl die Gläser mit 0,3 l geeicht sind?

Gigamike meint:
Wenn man in einem Restaurant essen geht und ein Bier bestellt, welches in einem 0,3l Glas serviert wird ist sichergestellt dass immer etwas Bier über der 0,3l Marke steht.
shookie meint:
Das Maß 0,33 stammt glaube ich aus der englischem Maßeinheit und wurde daher umgerechnet und so entstand halt die Größe von 0,33l! In Amerika haben die Flaschen übrigens eine Größe von 0,35l!
Das Holg meint:
Ist doch ganz einfach... Analysieren wir mal das Problem... In einer verkronkorkten Flasche sind wie angegeben 0,33 Liter Bier. Hier müssen jetzt im Grossen und Ganzen drei physikalische Gegebenheiten näher betrachtet werden: 1. Zwischen dem Öffnen der Flasche und dem Eingießen in das Glas vergehen meist 3 Sekunden, bei manchen sogar mehr - Hier entsteht natürlich eine Verdunstung des teuren Biers direkt aus der Flasche - vielleicht sind das 0,008 Liter, die so verloren gehen - bleiben noch ganze 0,022 Liter. Hat man die Flasche ganz ins Glas eingefüllt, befindet sich noch eine hauchdünne Flüssigkeitsmenge in der Flasche, die deren Oberfläche benetzt - das sind vielleicht 0,017 Liter... Und - last but not least - geht natürlich IMMER ein Tropfen daneben - die fehlenden 0,005 Liter! Also ist die tatsächlich nutzbare Menge der 0,33 Liter nur 0,3 Liter - was in der kleineren Glasfüllmenge resultiert.
anne meint:
Weil 0.33liter "genau ein drittel Liter ist und man alles besser in Litern produzieren kann... man sollte sich also vielleicht eher fragen warum es keine 0.33liter Gläser gibt...
EscoR meint:
Ich werde von meiner Arbeitgeberin immer dazu "ermutigt" mehr in die Gläser zu füllen als nur bis zum Eichstrich weil es sonst unhöflich bzw. geizig aussieht ( ich arbeite im 5 Sterne Hotel ) Nun wäre es natürlich sehr unpraktisch wenn es zu 0.3 auch nur 0.3 Flaschen geben würde dann müsste man immer eine zweite Flasche anbrechen .
Dana meint:
Ich denke, die Bierflaschen-Abfüll-Leute machen das, damit man nicht nur ein Bier trinken kann. Denn wenn man ein Glas voll gemacht hat, bleiben ja 0.03l übrig. Weil man die nicht verschwenden will, und nur 0.03l im Glas sehr traurig aussehen, füllt man das Glas mit einer neuen Flasche Bier auf. In diesem Fall bleiben nun 0.06l übrig. Dieses Spiel geht nun so lang weiter, bis irgendwann der Fall eintritt, das Flasche und Glas zur gleichen Zeit leer sind. Da der Biertrinker nun aber schon stutzbetrunken ist, wäre es sicherlich einfacher, aus dem aufgefüllten Glas einfach einen Schluck abzutrinken und die besagten 0.03l ins Glas zu schütten...
Anonymous meint:
In England/UStaaten hatte ein klassisches Bierglas früher 11oz, was 0,327(undeinpaarzerquetschte) l entspricht. So wurden in den Staaten auch die ersten Bierdosen auf dieses Volumenformat getrimmt. Als die dosen nach Deutschland importiert wurden (vor allem durch cocacola) wurde dieses maß übernommen und die uns allen bekannte klassische 330ml dose war geboren (*schnief* leider bald ausgestorben). Dann kam auch die Bierindustrie auf den Dosentrip, und um die Logistik in lagern, beim Stapeln und z.b in den Automaten zu vereinfachen, übernahm man die 330ml dosen. Die kleinen Flaschen, die ja erst in den letzten Jahren aufkamen, wurden dann als Ersatz für die dosen geschaffen und um dem Konsument nicht noch ein neues Standardmaß anzumaßen ;), nahm man die klassischen 0,33l.
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