Warum sagt man Morgengrauen? Weil man sich davor graut?

grobi meint:
Es heißt Morgengrauen, weil man beim Sonnenaufgang dann den Nebel, der sich Zeitweise früh morgens bildet, auf den Feldern, Wäldern, Straßen etc. sieht. Also es wird hell, aber gleichzeitig ist das Umfeld in einen grauen Nebel verhüllt. Und die Leute hatten früher Angst davor, da sie nicht wussten was sich im Nebel verbirgt.
Gnom meint:
Das Morgengrauen ist einfach die Zeit, wo die Sonne den Himmel sich von schwarz, wie er in der Nacht war, zu blau oder was auch immer verfärbt. Mit "Morgengrauen" ist der Übergang gemeint. Schließlich funzt das ja nicht wie bei uns mit der Glühlampe, wo es sofort hell ist.
ramona meint:
Am Morgen, wenn es noch dunstig und nebelig ist ist die Welt grauverhangen. und dann kommt die sonne!
Marion meint:
Ich denke, die Bezeichnung rührt nicht vom Begriff "Grauen" (im Sinne von Schrecken) her, sondern eher von "grau". Es ist allgemein bekannt, dass mit zunehmender Dunkelheit (für das menschliche Auge) auch alle Farben verschwinden - es ist also alles grau, weil das menschliche Auge bei diesen geringen Lichtverhältnissen die Farben nicht unterscheiden kann. Das hat was mit dem Aufbau der Netzhaut (Stäbchen und Zapfen') zu tun. Bei Sonnenaufgang weicht nun mit der Dunkelheit auch dieses Grau zurück und man kann wieder verschiedene Farben unterscheiden. Der Morgen "graut". So gesehen müsste es vielleicht auch nicht "Abenddämmerung" sondern "Abendgrauen" heissen.
Bisher hat sich noch kein Experte für diese Frage gefunden.
Wenn Du Dein Expertentum irgendwie nachweisen und dann noch eine plausible Antwort bieten kannst, melde Dich doch einfach bei uns.

Alle Kontaktdaten gibt's hier >>