Wonach riecht es, wenn es im Sommer nach "Regen" riecht?

Nero Basler meint:
Nach dem Regen sind viele Schmutzpartikel aus der Atmosphäre "gewaschen" und man riecht quasi gereinigte Luft (oder eben die übrig bleibenden Gerücke von Pflanzen etc. intensiver)
Dennis meint:
Diesen typischen "Regengeruch" nimmt man meist nach einer längeren Trockenphase im Sommer wahr. Man riecht eigentlich den Staub, der bei Trockenheit in der Luft ist. Sobald es regnet werden kleinste Staubmoleküle durch den Regen verbunden und sinken auf die Erde d.h. wenn es trocken ist verteilt sich der Staub in der Luft, sobald es anfängt zu regnen ist die Konzentration des Staubs auf der Erde größer, wir riechen den Staub intensiver. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass man diesen Gehruch eher in einer Stadt wahrnimmt, als auf dem Land, denn da gibt es weniger Staub. Also das ist meine Vermutung, ob es jetzt stimmt weiß ich leider nicht.
Salamander meint:
Wenn es im Sommer nach Regen riecht, dann nicht nach einfachem klaren wasser, sondern nach der mit Wasser angereicherten Mischung aus Staub, Blütenpollen und all dem, was noch so in der Luft herumfliegt. (Schwefelsäure...) Außerdem werden ja die ganzen Pflanzen wieder saubergespült, deswegen kommt noch der Geruch von denen dazu, der wird bei Regen sozusagen neu wahrgenommen. Dieses seltsame, für Sommerregen typische Gefühl kommt zudem noch dadurch zustande, dass Wasser, welches auf heiße Steine tropft, verdampft. Wenn es länger geregnet hat, riecht es nicht mehr nach Sommerregen.
Mysteryman68 meint:
Feuchtigkeit intensiviert den Geruch der eigentlich vorhandenen Dinge wie z.B. Gras oder Blumen. Wenn im Sommer diese Feuchtigkeit (Regen) auch noch erwärmt wird durch die Sonne setzen sich alle Duftstoffe um so stärker ab und unsere Nase nimmt durch den Filterungsprozess feuchte Duftstoffe wesentlich tiefer auf, wo weitere Nervenzellen diese Infos an das Gehirn senden.
ms.BURTON meint:
Ozon wird manchmal auch "aktivierter Sauerstoff" genannt. Es handelt sich hierbei um die dreiatomige Form des Sauerstoffs, den wir in zweiatomiger Form einatmen. Ozon ist das zweitstärkste Desinfektionsmittel der Welt und seine Funktion ist, Bakterien, Viren und Gerüche zu zerstören. Interessanterweise kommt Ozon in der Natur recht häufig vor, z.B. durch einen Blitzschlag während eines Gewitters. Tatsächlich resultiert dieser "frische, saubere, Frühlingsregen" Geruch, den wir nach einem Unwetter wahrnehmen, aus der natürlichen Produktion von Ozon.
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