Woher stammt die Redewendung "Haare auf den Zähnen haben"?

Tomtom meint:
Diese Redewendung kommt aus der Zeit, in der Leute glaubten, dass Haare ein Zeichen von Kraft sind. Vergleichbar mit der Mähen des Löwen oder dem Bartwuchs des Mannes.
Macchiavelli meint:
Der Ausdruck "Haare auf den Zähnen" wurde im Mittelalter zunächst verwendet, um die Ehrlosigkeit eines Gewerbetreibenden zu beschreiben. Im Laufe der Zeit waren tapfere Krieger solche mit "Haaren auf der Zunge (bzw. Zähnen)." Als schließlich im letzten Jahrhundert einige Frauen immer stärker in vormals rein männliche Berufszweige drängten, wurden sie zwiespältig betrachtet und mit dieser Redewendung bezeichnet. Denn diese Frauen wurden zwar für ihre Durchsetzungskraft bewundert, entsprachen aber gleichzeitig nicht den gesellschaftlichen Erwartungen.
Anonymous meint:
Dieser Spruch lehnt sich an die Körperbehaarung an: Was für ein Milchbubi – unbehaarte Männer gelten seit jeher als unmännlich. Starke Köperbehaarung wurde früher gleichgesetzt mit männlichen Tugenden wie Mut und Tapferkeit. Total männlich ist nur noch zu steigern, wenn der Mann dort Haare hätte, wo Menschen nie welche haben: auf den Zähnen. Heute verwenden wir "Haare auf den Zähnen" oft für Frauen, wenn sie sich besonders männlich benehmen, sich gut durchsetzen können.
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