Warum sagt man Bombenwetter?

Julius meint:
Vollkommen klar. Der Begriff Bombenwetter kommt daher, dass man bei guten Wetter (Bombenwetter) leichter Ziele mit Bombern anfliegen konnte.
Tim Drescher meint:
Der Begriff Bombenwetter stammt aus der Zeit, als man um eine Stadt bombardieren zu können noch klare Sichtverhältnisse benötigte. Je besser die Sich war - also Klares Sonniges Wetter - desto größer die Chance auch bei einem Bombereinsatz die gewünschten Ziele zu treffen.
Guido M. Boffo meint:
Die Wortzusammensetzungen "Bombenwetter", "Bombenstimmung", "Bombenerfolg" sind in der Theaterszene des 19. Jahrhunderts entstanden, eine "bombige Vorstellung" war aufgrund der "Knalleffekte", der Überraschungen für das Publikum ein großer Erfolg. Die selben Wendungen gibt es auch im niederländischen und im französischen: "Faire la bombe"= "Leben in Saus und Braus". Der Bezug zur Bombe erklärt sich durch ungewöhnliches, überraschendes, herausragendes. Negativ belegt ist die Herkunft: Eine "Bombe" war im Gegensatz zur Kanonenkugel mit Sprengstoff gefüllt und verursachte so "überraschende" Schäden beim Einschlag.
Mike P. meint:
Als Inbegriff des Wirkungsvollen und gewaltigen erscheint "bombe" in den Ableitungen und Zusammensetzungen, bombig, bombensicher,bombenfest, bombenerfolg, bombenstimmung, sexbombe, die alle im 20. jahrhundert entstanden sind. Aus Duden band nr. 12 "das Herkunftswörterbuch"
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